Einverständniserklärung

Abstrich vorderer Nasenbereich oder Lolli-Test (für Kinder) für Tests zum Nachweis von SARSCoV-2/ COVID-19

Informationen zur Einverständniserklärung

Mit der Buchung eines Termins erteilen Sie uns Ihre ausdrückliche Einwilligung zur Durchführung eines Abstrichs im vorderen Nasenbereich mit anschließendem Antigen-Schnelltest zwecks Nachweis einer akuten COVID-19-Erkrankung/ Infektion mit SARS-CoV-2 sowie zu der hiermit einhergehenden Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten im Sinne von Art. 4 Abs.1 Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Dazu zählen insb. auch solche personenbezogenen Daten, die gemäß Art. 9 Abs.1 DSGVO einem besonderen Schutz unterliegen (Gesundheitsdaten). So benötigen wir zur Durchführung der Untersuchung gemäß Art. 9 Abs.2 lit. a) DSGVO Ihre ausdrückliche Einwilligung zur Datenverarbeitung.

Entnahme des Untersuchungsmaterials:

Zur Durchführung des geplanten Tests zwecks Nachweises einer akuten SARS-CoV-2-Infektion/ COVID-19-Erkrankung ist zunächst die Entnahme von Untersuchungsmaterial erforderlich. Dies erfolgt mittels eines Abstrichs im vorderen Nasenbereich. Der Abstrich erfolgt regelhaft durch entsprechend medizinisch geschultes Personal. Diese Entnahme ist in den meisten Fällen medizinisch unbedenklich. Folgende Unannehmlichkeit/ Risiken können dabei jedoch auftreten:

  • Reizung der Nasenschleimhäute
  • Würgereiz
  • Blutungen im Entnahme-Raum
  • Atemnot/ Atembeklemmungen
  • Niesen/ Husten/ Verschlucken

Durchführung des Tests:

Im Anschluss an die Entnahme des Untersuchungsmaterials wird vor Ort ein Antigen-Schnelltest durchgeführt. Die Auswertung des Schnelltests sowie die Befundmitteilung erfolgen vor Ort bzw. per E-Mail. Bitte beachten Sie, dass die Tests keine 100-prozentige Exaktheit erlauben. Ein Testergebnis kann sowohl falschpositiv als auch falsch-negativ ausfallen. Gerne informieren wir Sie über die jeweiligen, von dem Testhersteller angegebenen, statistischen Wahrscheinlichkeiten eines falschen Ergebnisses.

Folgen eines positiven Befundes:

Sofern eine akute Infektion mit SARS-CoV-2 bzw. eine Erkrankung an COVID-19 nachgewiesen werden sollte(n), handelt es sich hierbei um eine meldepflichtige Infektion/ Krankheit nach dem Infektionsschutzgesetz. In diesem Fall müssen Ihre personenbezogenen Daten zusammen mit dem positiven Testergebnis von uns verpflichtend den zuständigen Gesundheitsbehörden gemeldet/ übermittelt werden. Zudem sind wir zu einer Meldung an die jeweilige dem Probanden zugeordnete Institution verpflichtet. Bitte beachten Sie außerdem, dass Sie nach derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnissen trotz eines negativen Tests ansteckend/ infektiös sein könnten. Unser Personal klärt Sie gerne weiter auf.

Ihre Rechte:

Sie haben das Recht sowohl Ihre Einwilligung in die Durchführung der Untersuchung als auch Ihre Einwilligung in die hierfür erforderliche Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft gegenüber uns zu widerrufen. Im Übrigen stehen uneingeschränkt die Betroffenenrechte zu, die im Zusammenhang mit der DSGVO garantiert sind. Nähere Informationen zu Ihren Betroffenenrechten können Sie den nachfolgenden Hinweisen zur Datenverarbeitung (Anlage 1 zur Einwilligungserklärung) entnehmen.

Ihre Erklärung:

Bei der Buchung eines Termins, müssen Sie aktiv der Ihr Einverständnis durch anklicken der Checkbox bestätigen. Mit der Bestätigung erklären Sie, den vorstehenden Text sowie die in Anlage befindlichen Hinweise zur Datenverarbeitung (Anlage 1 zur Einwilligungserklärung) gelesen, verstanden und akzeptiert zu haben. Durch die Terminbuchung erklären Sie sich mit den geplanten Untersuchung/en, der hierfür erforderlichen Proben-Entnahme, der anschließenden Auswertung sowie mit der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu diesem Zweck einverstanden und erteilen den entsprechenden Auftrag.

Anlage 1 – Hinweise zur Datenverarbeitung

Mit diesen Hinweisen zur Datenverarbeitung kommen wir unseren Informationspflichten aus Art. 12 ff. der
Datenschutzgrundverordnung (nachfolgend „DSGVO“ genannt) im Zusammenhang mit der geplanten Untersuchung nach.

§ 1 Verantwortlicher für die Datenverarbeitung
Für die Datenverarbeitung verantwortlich ist die TH. Murad UG, Scharnweberstrasse 51, 10247 Berlin. Für Fragen zu unserem Umgang mit Ihren personenbezogenen Daten stehen wir Ihnen jederzeit gerne per E-Mail an info@testyou.berlin zur Verfügung.

§ 2 Datenschutzbeauftragter
Sie haben aber auch das Recht, sich mit Fragen im Zusammenhang mit der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen
Daten sowie bezüglich der Wahrnehmung Ihrer Betroffenenrechte gemäß der DSGVO an unseren Datenschutzbeauftragten zu wenden. Diesen erreichen Sie unter den folgenden Kontaktdaten:
info@testyou-berlin

§ 3 Verarbeitung deiner Daten
Wenn bei Ihnen ein Nasenrachenabstrich (Nasopharynx) mit anschließendem Test zwecks Nachweises einer akuten SARSCoV-2-Infektion/ COVID-19-Erkrankung von uns durchgeführt werden soll, müssen wir Ihre personenbezogenen Daten verarbeiten.

Hiervon betroffen sind Ihr/e

  • Name
  • Geburtsdatum
  • Anschrift
  • E-Mail

Die Rechtmäßigkeit dieser Datenverarbeitung stützen wir auf Art. 6 Abs.1 lit.a DSGVO. Ihre ausdrückliche Einwilligung hierzu erklären Sie uns gegenüber durch die Unterzeichnung der Einverständniserklärung.


§ 4 Datenweitergabe
Wir werden Ihre Daten nur dann an Dritte weitergeben, wenn

  • Sie gemäß Art. 6 Abs.1 lit.a DSGVO hierzu Ihre ausdrückliche Einwilligung gegeben haben;
  • die Weitergabe gemäß Art. 6 Abs.1 lit.f DSGVO zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist und kein Grund zur Annahme besteht, dass Sie ein überwiegendes und schutzwürdiges Interesse an der Nichtweitergabe Ihrer Daten haben;
  • wir zur Weitergabe gemäß Art. 6 Abs.1 lit.c DSGVO gesetzlich verpflichtet sind;
  • die Weitergabe gemäß Art. 6 Abs.1 lit.b DSGVO für die Abwicklung eines Vertragsverhältnisses mit Ihnen erforderlich ist.


§ 5 Datenspeicherung durch die involvierten Ärztinnen und Ärzte
Personenbezogene Daten, die Gesundheitsdaten sind, werden von den involvierten Ärztinnen und Ärzten
grundsätzlich gemäß den gesetzlichen Vorschriften für die Dauer von zehn Jahren nach Abschluss der Untersuchung
aufbewahrt. In besonderen Fällen erfolgt eine längere Aufbewahrung als gesetzlich angeordnet, beispielsweise bei der Durchsetzung von Schadensersatz-, Versicherungs- und Rentenansprüchen, soweit Kenntnis von diesen besteht. Ebenso kann auch Ihr gesundheitlicher Zustand eine über die gesetzlichen Fristen hinausgehende Aufbewahrung erforderlich machen. Da auch Ihre zivilrechtlichen Schadensersatzansprüche gegen die involvierten Ärztinnen und Ärzte gemäß § 199 Absatz 2 BGB erst nach 30 Jahren verjähren, behalten sich die involvierten Ärztinnen und Ärzte gegebenenfalls vor, die Daten, soweit erforderlich, für die Dauer von 30 Jahren aufzubewahren.

§ 6 Betroffenenrechte
Als betroffene Person im Sinne von § 4 Nr.1 DSGVO stehen Ihnen in der DSGVO geregelte, unabdingbare Rechte zu (sog. Betroffenenrechte). Sie haben daher das Recht

  • gemäß Art. 15 DSGVO Auskunft darüber zu verlangen, welche Daten wir von Ihnen gespeichert haben;
  • gemäß Art. 16 DSGVO unverzüglich die Berichtigung oder Vervollständigung der Daten zu verlangen, die wir von Ihnen gespeichert haben;
  • gemäß Art. 17 DSGVO die Löschung der Daten zu verlangen, die wir von Ihnen gespeichert haben, außer dem steht ein Fall von Art. 17 Abs.3 DSGVO entgegen;
  • gemäß Art. 18 DSGVO die Einschränkung der Verarbeitung der Daten zu verlangen, die wir von Ihnen gespeichert haben, wenn die Voraussetzungen von Art. 18 Abs.1 lit.ad DSGVO hierfür vorliegen;
  • gemäß Art. 20 DSGVO die hürdenfreie Übermittlung der Daten zu verlangen, die wir von Ihnen gespeichert haben, und zwar in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format (z.B. als PDF);
  • gemäß Art. 21 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung Ihrer Daten einzulegen, wenn diese von uns auf der Rechtsgrundlage des Art. 6 Abs.1 lit.f DSGVO verarbeitet werden und sich Ihr Widerspruch aus einer besonderen
  • Situation ergibt oder sich gegen Direktwerbung richtet. Im letzteren Fall können Sie auch ohne jeglichen Grund
  • Widerspruch gegen die Verarbeitung einlegen;
  • gemäß Art. 7 Abs.3 DSGVO Ihre einmal erteilte Einwilligung in eine Datenverarbeitung zu widerrufen;
  • gemäß Art. 77 DSGVO Beschwerde bei der zuständigen Aufsichtsbehörde einzureichen.

Ihre Anfragen, Widersprüche oder Widerrufe können Sie jederzeit per E-Mail an info@testyou.berlin oder per Post an
TH. Murad UG, Scharnweberstrasse 51, 10247 Berlin schicken. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir vor der Löschung oder Anpassung Ihrer Daten zunächst Ihre Identität durch ein hierfür geeignetes Verfahren sicherstellen müssen.

§ 7 Speicherort und Einbindung von Dienstleistern
Ihre Daten werden ausschließlich in Rechenzentren innerhalb der Europäischen Union gespeichert und verarbeitet. Wir
behalten uns dabei das Recht vor, uns zur Speicherung und Verarbeitung Ihrer Daten verschiedener Dienstleister zu bedienen, die jedoch ausschließlich in unserem Auftrag und gemäß unseren Weisungen tätig werden. Wir werden die von uns eingesetzten Dienstleister dazu verpflichten, technische und organisatorische Maßnahmen zu ergreifen, die nach dem aktuellen Stand der Technik dazu geeignet sind, eine datenschutzkonforme Verarbeitung Ihrer Daten sicherzustellen. Ihre Daten werden keinesfalls von unseren Dienstleistern an Dritte weitergegeben oder veräußert. Für die Verarbeitung ihrer Daten arbeiten wir insbesondere mit folgenden Dienstleistern zusammen:

  • Anbieter von Dienstleistungen für Hosting:
    • Strato AG, Pascalstraße 10,10587 Berlin

§ 8 Änderungen dieser Hinweise
Wir behalten uns das Recht vor, diese Hinweise zur Datenverarbeitung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft anzupassen, um auf Gesetzesänderungen, Änderungen der Rechtsprechung oder Änderungen der wirtschaftlichen Lage zu reagieren. Ihre Betroffenenrechte werden durch eine Änderung dieser Hinweise zur Datenverarbeitung keinesfalls eingeschränkt.